Autor: bernd

A million dreams

23. Juni 2019Ein sonniger Sonntag vormittag. Noch keiner von den ganz heißen. Das Telefon klingelt. Was ich höre, soll nicht in mein Bewußtsein dringen. Stattdessen konzentriere ich mich auf das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen. In einem Film würde nun die Zeit einfach still stehen. Die Kamera von einer Totale in eine Großaufnahme wechseln. Aber das hier ist kein Film. Man kann kein Kapitel überspringen. Keine Stimme aus dem Off die sagt: Ok, Leute. Das war nix. Wir machens nochmal. Alles auf Anfang. Und kein alles verschlingender Abgrund öffnet sich. Die Erde dreht sich weiter, alles...

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Holidays in (Sw)Eden

Varmland, Schweden. Eine Geschichte in Bildern. Hinweis: Erstellt mit Adobe Spark*, nach dem Anklicken der Story öffnet sich ein neues Fenster. *Werbung weil Produkt- und...

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Quo vadis Bikepacking?

Diese Frage spukt scheinbar nicht nur in meinem Kopf herum. Kein Mittelgebirge mehr ohne mehr oder weniger organisierte Bikepacking-Gravel-Ausfahrt mit teilweise mehr als 100 Teilnehmern. Wo fängt die Verantwortung der Initiatoren an, wo hört sie auf? Ist es vernünftig rechtliche Grauzonen im Akkord zu überstrapazieren? Was bleibt vom „Erlebnis vor Ergebnis“ im Rahmen eines Massenstarts? Diesen und anderen Fragen können wir gemeinsam vom 20. bis 22. September in Glashütte an der Weser beim Bikepacking Barcamp auf den Grund gehen. Wenn Du Lust hast, ich bin da. Hier der Link mit allen Infos zur Veranstaltung:Bikepacking Barcamp...

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Die Eroberung des Nutzlosen

Oder: Einfach mal im Kreis fahren. Brevet mon amour. Um vier Uhr morgens steht bereits fest: ich bin ein Sieger, denn eine halbe Stunde vor der eingestellten Weckzeit bin ich bereits wach. „Erster!“, denke ich. Und mache die Augen nochmal zu. Aber mein rechtes Bein schiebt sich aus dem Bett, gefolgt vom Linken. „Muss wohl…“, murmle ich und stehe auf. Kaffee und Müsli gibt es im Stehen, danach stolpere ich in meine Radklamotten und zerre mich und mein Rad hinaus in die Dämmerung. Die morgenfeuchte Stadt ist noch unbelebt, ausser mir nur ein Bäcker, der vor seinem Laden steht...

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Olaf, Nils und Nils

Heute kriegt ihr was auf die Ohren. Ihr habts verdient. Werbung ist es obendrein. Ungefragt und unbezahlt. In der Zeit zwischen Oktober und März, wenn die Tage dunkler, kühler und die Nächte länger werden und das Befinden aus einem warmen grau in bodenlose Schwärze abzurutschen droht, bediene ich mich eines harmlosen, nichtsdestotrotz nicht nebenwirkungsfreien Mittels, um meine Dämonen zu besänftigen. In den Achtzigern waren das Dead Can Dance, This Mortal Coil oder die Cocteau Twins. In den Neunzigern kamen Jan Gabarek, gerne mit dem Hiliard Ensemble und natürlich Björk und Sigur Rós dazu. Zu Beginn des neuen Jahrtausends (krass,...

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