Autor: bernd

Südtiroler Spitzen

Randnotiz: Im Text nenne ich den Namen des Campingplatzes. Das tue ich unaufgefordert und ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten oder erhalten zu haben. Uns hat es dort einfach gut gefallen. Aber es ist Werbung. Urlaub ist, egal wie lang, immer zu kurz. Und kaum ist man zu Hause, braucht man einige Tage, um sich vom Erholen zu erholen. Es sind die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten und die daraus resultierende Notwendigkeit, sich entscheiden zu müssen. Strand oder Berge? Hotel, Camping oder Ferienwohnung? Citytrip oder Wanderung? Schon im Vorfeld zu viele Optionen. Mein Bauch entscheidet. Übernimmt mein Kopf, endet es nicht...

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s’isch cool man …

Wir alle treffen jeden Tag Dutzende Entscheidungen. Aufstehen oder nicht? Kaffee oder Tee? Sekt oder Selters? Das hört beim Einkaufen nicht auf … und wie man es auch dreht und wendet, reichen die Folgen hier sehr viel weiter, als bis zur Kasse des Discounters. 100 gr. Schokolade für 0,69 €? Kein Problem. Oder doch? Vieles von dem, was wir besonders lecker oder schön finden, hat einen weiten Weg hinter sich. Über das Arbeitsumfeld, die Löhne und die Folgen unseres Genuss‘ kann man immer häufiger auch in der Tagespresse lesen. Auf das Zitieren der zumeist unerfreulichen Tatsachen verzichte ich nicht...

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Sankt Andreas, ein Berg im Harz

Ein Wochenende unter Männern, Bier trinkend. Im Wald die Sau raus und Fünfe gerade sein lassen. Aus einem Absacker werden zwei oder drei(zehn) und der Ohnmacht nahe fällt Mann ins Bett. Unbezahlte Werbung. Wir stehen aber in keinerlei geschäftlichem Kontakt zum Betreiber des genannten Bikeparks. Die Beurteilung fusst auf subjektiven Erlebnissen. Nüsse essen kann süchtig machen. Mitte Januar erreichte mich eine kurze Nachricht: Mann kennt das… ein Wochenende ohne Frauen, ohne Verpflichtungen, what happens in Las Vegas stays in Las Vegas und so. Ein Wochenende unter Männern, Bier trinkend im Wald die Sau raus und Fünfe gerade sein lassen....

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Mückenland – Von zweien die auszogen, das Umziehen zu lernen

Teil 1: Es geht los Es gibt ihn wirklich. Und jeder hat ihn. Meiner stand jetzt fünf Jahre unterm Dach. Davor 15 Jahre im Keller. Unbeachtet. Ignoriert. Vergessen. Der Karton. Dinge, die man auf gar keinen Fall wegschmeissen darf. Zeugnisse der Vergangenheit. Und in meinem Fall auch ein Reisetagebuch aus dem Jahr 1996. Nichts als die Wahrheit. 31.8.1996, Friedberg (Hessen) Wir. Sind. Müde. Vor knapp einer Stunde haben wir die letzte Kiste in unsere kleine Dachwohnung geschleppt. Nun sitzen wir hier, 30 qm studentisches Glück. Und ab morgen heißt es: 6 Wochen Croissants, Gauloises, Eclairs und Verständigungsschwierigkeiten. 6 Wochen mit dem Rad durch Frankreich. Adieu Allemagne. Bonjour France. Sonntag,...

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Unterwegs mit meiner Schwester

Es ist zu lesen, dass etwa jedes 10. Kind ohne Vater aufwächst. Und man fragt sich, was die Abwesenheit des Vaters mit dem Kind macht? Männer die ohne Vaterfigur aufwachsen, erkranken z.B. häufiger an einer Depression. Das zumindest kann ich bestätigen. Jetzt fehlte mir nicht nur der Vater, sondern auch irgendwie die Mutter, die zwar physisch anwesend, aber zeitweise mit der Erziehung ihrer beiden Kinder völlig überfordert war. Dafür hatte und habe ich eine große Schwester. Eine große Schwester mit noch größerem Herzen. An Vieles aus meiner Kindheit kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiss aber noch, dass...

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