Autor: bernd

Foahr mer fei ned su schnell, gell

Mittwoch, 29.7.2015 In Franken scheinen exakt zwei Dinge unendlich: die allgegenwärtige „Bradworscht mit Graud“, was für Freunde der deftigen Zwischen- und Überhauptmahlzeit gut ist, sowie der scheinbar unablässig wehende Wind, der einem gefühlt immer entgegenbläst, statt auch mal zu schieben. Nachdem die Wetterorakel für den Norden Deutschlands für die vergangenen zwei Wochen nicht allzuviel Gutes geweissagt hatten, entschlossen wir uns auf der Autobahn, statt an die Ostsee ins beschauliche Franken zu reisen, denn das fränkische Seenland lockte uns mit Temperaturen über 15 Grad und zumindest weniger Regen. Der größte der Seen in dieser Region ist der Brombachsee, unweit seines...

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Ein Tanz auf dem Vulkan

8 bis 10 Windstärken und Regen sind im besten Fall ein Grund zu Hause zu bleiben. Manchmal aber folgt man einer inneren Stimme und wird dafür belohnt. Der Vogelsberg gehört schon seit längerem zu meinen absoluten Lieblingsdestinationen, wenn es um Kurzurlaube geht. Er ist nicht weit weg, auf eine robuste Art lieblich, eignet sich zum Renn- und Bergfahrrad fahren und die regionale Küche ist deftig-lecker, selbst wenn sie vegan (!) ist. Als ich erfuhr, das rund um die höchste Erhebung des Vogelsbergs, den Hoherodskopf, ein Endurorennen stattfinden wird, meldete ich mich also kurzerhand einfach an. Am 25. Juli war...

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Familienzusammenführung und Fazit

Die Verarbeitung der gesammelten Eindrücke meines Trips, sowie die andauernde Hitze lassen mich schlecht schlafen. Es ist halb drei als ich das letzte Mal auf die Uhr schaue und kurz vor sechs Uhr als ich aufwache. Es donnert und blitzt und regnet Bindfäden. Ich freue mich aber über die merkliche Abkühlung. Im Bad verrät mir mein Spiegelbild, dass ich abgenommen habe. Alles rausgeschwitzt vermute ich. Beim Frühstück tue ich mein Bestes, um verlorene Kalorien wieder zurückzuführen. Während ich auf das Rad steige, informiert mich meine Frau per SMS über ein Unwetter in Korschenbroich, ich möge bitte nicht weiterfahren. Über...

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Saharahitze

Gestern abend hatte ich keine Möglichkeit den Blog zu aktualisieren. Dafür gibt es heute 2 Beiträge. 8,3 l Flüssigkeit. ACHTKOMMADREI LITER. Und ich habe immer noch Durst. Meine Frau und ihre Freundin machen heute „Mädelsabend“, deshalb bin ich heute noch nicht nach Korschenbroich gefahren, sondern sitze hier in Stürzelberg (nicht lachen) und warte auf mein Matjesfilet Hausfrauenart. Zeitsprung…. Das Matjesfilet war köstlich. Und das meine ich nicht ironisch. Es war besser als sehr gut. Und das Vanilleeis mit Erdbeeren danach erst… Zeitsprung… Um 5.30 Uhr weckt mich Vogelgezwitscher oder die vor meinem Fenster aufgehende Sonne oder der Dieselmotor eines...

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The journey has begun

Um kurz vor vier schalte ich den Wecker aus, denn ich bin sowieso schon wach. Eigentlich nur der Körper, dem Geist muss ich mit einem starken Kaffee helfen. Die Nudeln vom Vorabend schmecken scheußlich, nach einem halben Teller gebe ich auf. Warum mache ich das nochmal? Die Stimmen in meinem Kopf schweigen. Ins Bad…. Jede Katze wäre stolz auf mich, in Anbetracht der Wassermenge die ich nicht verbrauche. Habe ja vor wenigen Stunden erst geduscht. Das Bike und der Rucksack stehen im Flur. Was wäre, wenn ich mich einfach wieder hinlege? Keine Antwort, keine Ausreden, dann muss ich wohl....

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